• Paarkonflikte, Kommunikation

  • Patchwork-Familien

  • Single Mother, Single Father

  • Fruchtbarkeit und Sexualität

  • Unerfüllter Kinderwunsch

  • Abtreibung

  • Fehlgeburten, Künstliche Insemination

  • Samenspende

  • Konfliktreiche Herkunftsfamilien

  • Interkulturelle Partnerschaften

  • Paare/Eltern in Trennung

  • Toxische Beziehung

Lächelndes Kind
  • Problematische, auffällige Kinder, ADHS

  • Selbstverletzung wie Ritzen

  • Drogen

  • Adoption

  • Schulentscheidung

  • Lernprobleme

  • Mobbing und Ausgrenzung

  • Neugeborene und Geburtstrauma, „Schreikinder“

Kinder

Kinder neigen dazu, den Eltern etwas abzunehmen oder tragen zu wollen.
Sind die Eltern z.B. in die Herkunftsfamilie verstrickt, wollen Kinder unbewußt für die Eltern einspringen.

Die Dynamik einer solchen Verstrickung äußert sich beispielsweise durch:

  • Krankheit

  • Verhaltensauffälligkeit

  • häufig auftretende Unfälle
     

Eltern können für Ihre Kinder eine Aufstellung machen, ohne daß die Kinder selbst anwesend sind.

Paare

In einer Zeit, in der nahezu jedes zweite Kind nicht in seiner Ursprungsfamilie aufwächst, also mit dem eigenen Vater und der eigenen Mutter, haben wir es oft mit so genannten Patch-Work-Familien zu tun.

Für die einzelnen Mitglieder dieser Familien ist es manchmal schwer, Ihren guten Platz zu finden.
Kinder werden unbewusst zu Bündnissen mit einem Elternteil verpflichtet, neue Partner stehen oft in schwachen Positionen gegenüber den "mitgebrachten" Kindern des anderen.

Es sind häufig konfliktreiche Situationen, die viel Kraft kosten. Durch eine Aufstellung können sich die Hintergründe dieser Störungen zeigen.

Es zeigt sich auch, was es braucht, damit jeder dem ihm gemäßen Platz einnehmen kann, um so ein harmonisches Miteinander zu ermöglichen.

Morgen umarmen

Partnerschaft und gesunde Bindung

Im Grunde setzt eine Partnerschaft, die gelingen soll, gesunde Bindungsfähigkeit, also vor allem die seelische Erreichbarkeit des anderen, voraus.

In den meisten Biographien gibt es jedoch Bindungsabbrüche, die Folgen haben können. Traumatisch erfahrene Ereignisse erzeugen häufig seelische Abspaltungen, die dem seelischen Überleben dienen, die seelische und emotionale Erreichbarkeit in der tiefen Beziehung aber beeinträchtigen können.

Zu solchen traumatisch abgespaltenen Anteilen kann es kommen durch:

  • Intra-uterine Schocks, traumatische Erfahrungen der Mutter während der Schwangerschaft, z.B. plötzlicher Tod eines Elternteils, Gewalterfahrung, Verlassen werden vom Vater des Kindes, Existenzverlust wie Hausbrand, Drogenmissbrauch, schwerer Sturz, seelische Erkrankung der Mutter, Verstoßen werden aus der Familie aufgrund der Schwangerschaft etc.

  • Geburtstrauma, durch die Geburt selbst oder durch Vollnarkose der Mutter während der Geburt

  • Frühkindliches Trauma durch Trennungen von der Mutter, z.B. zeitnahe nächste Geburt und Krankenhausaufenthalt, stundenlanges Weglegen/Wegsperren des Neugeborenen bei Schreien, besonders nachts, Gewalteinwirkung, schwere Bestrafung wie Einsperren in Schrank oder Keller, Liebesentzug wie wochenlanges Schweigen und Nicht-Anschauen, mangelnde Ansprache oder liebevolle Berührung des Kindes, eigene Erkrankung und Krankenhausaufenthalt, Missbrauch, Vollnarkosen

  • Spätere eigene schwere Verluste wie Tod der Geschwister, Eltern, Großeltern, engste Freunde oder Mitarbeiter, Unfälle, Miterleben von Gewalt oder eigene Gewalterfahrung wie Vergewaltigung, sexueller Missbrauch, schwere Vernachlässigung, aus der Familie genommen werden, Freiheitsberaubung durch Kidnapping, Naturkatastrophe, Existenzverlust wie Verlust des Unternehmens, schweres Mobbing, Selbstmord von Freunden oder Angehörigen, plötzlicher Verlust der Gesundheit, Miterleben eines schweren oder tödlichen Unfalls, Stalking.

  • Übernommene Traumata früherer Generationen, Drittes Reich, Kriegstraumata

  • Übernommene Traumata des jetzigen Partners oder früherer Partner, mit denen man sich unbewusst aus Liebe und Loyalität (ich trage für dich mit) querverstricken kann.

Tanzendes Paar

Puuh, irgendetwas davon trifft wohl auch auf Sie zu! Aber keine Sorge, nicht jedes Ereignis führt zu einem Trauma, und auch ein Trauma kann sich von selbst wieder aufweichen, wenn Sie gute Gesprächspartner hatten im Anschluss und Ihre Emotionen Raum hatten. Aus manchen traumatischen Ereignissen gehen Menschen sogar gestärkt hervor, und beleuchten ihr Leben noch einmal neu, verändern Wesentliches. Statistisch gesehen etwa 20% der Betroffenen.

Wichtig ist zu verstehen, dass abgespaltene Anteile in der Zeit erstarrt sind, in der das Trauma geschehen ist. Durch sich ähnlich anfühlende Augenblicke können diese Traumaanteile plötzlich aktiv gefühlt werden, angetriggert werden, man switched vom gesunden Zustand in den Zustand des Traumas und verhält sich für diesen Moment ähnlich wie damals, generell reden wir von Erstarrung im Gefühl oder genau vom Gegenteil, von dramatisch Erlebtem. Gefühlt geht es um Leben und Tod.

Durch Triggern switched man sehr schnell in den traumatisierten Anteil und erlebt sich so wie damals, also häufig auch kindlich hilflos, panisch oder eben erstarrt, nach einer Weile erlebt man eine Art schleichenden Übergang zurück in die zentrale Persönlichkeit im Heute, Hier und Jetzt. Plötzlich ist alles wieder normal…..

Fruchtbarkeit und Kinderwunsch

Mit Freude und Staunen kann ich berichten, dass Systemaufstellungen bei Kinderwunsch und Unfruchtbarkeit, obwohl beide Partner medizinisch nachweislich gesund und fruchtbar sind, sehr hilfreich sein können. Es zeigen sich während der Aufstellung in der Regel deutlich, was die Fruchtbarkeit schwächt, obwohl sie da ist.

Häufig spielen familiäre Verstrickungen eine Rolle, besonders dann, wenn jemand in früheren Generationen Kinder durch tragische Umstände verloren hat, wie z. B. durch mehrere Fehlgeburten, Totgeburten, Tod im Kindsbett, Unfälle oder gefallene Söhne in Kriegszeiten. So kann sich z. B. eine Verstrickung mit einer Großmutter zeigen, deren Schmerz man unbewusst mitträgt, deren Schicksal mitgefühlt wird; manchmal so sehr, dass man unbewusst lieber auf ein Kind verzichtet, als dieses Schicksal zu wiederholen. In der Aufstellung kann klar zugeordnet werden, welche Erfahrung zu wem gehört und die übernommene Belastung kann sich fühlbar zurückziehen und frei machen für das Eigene.

Auch der Mann kann mit einem Ahnen verstrickt sein, der beispielsweise seine Frau im Kindsbett verloren hat und sich an deren Tod schuldig fühlt. Durch die Zeugung des Kindes, durch Liebe, Begehren und Fruchtbarkeit hat er beide verloren, das erwartete Kind und die geliebte Frau. Ein später geborener Junge kann durchaus dieses Schicksal unbewusst mittragen und sein eigenes Leben, auch seine Fruchtbarkeit, kann dadurch beeinträchtigt sein.

Was sich genau in einer Aufstellung zeigt, ist kaum vorauszusagen, man sieht jedoch meistens sehr klar, was die Fruchtbarkeit des Paares jeweils belastet und daraus ergeben sich weitere klärende Schritte und innere Sperren können sich lösen. Häufig mit überraschend zeitnahem Erfolg!

Patchwork

In einer Zeit, in der nahezu jedes zweite Kind nicht in seiner Ursprungsfamilie aufwächst, also mit dem eigenen Vater und der eigenen Mutter, haben wir es oft mit so genannten Patch-Work-Familien zu tun.

Für die einzelnen Mitglieder dieser Familien ist es manchmal schwer, Ihren guten Platz zu finden.
Kinder werden unbewusst zu Bündnissen mit einem Elternteil verpflichtet, neue Partner stehen oft in schwachen Positionen gegenüber den "mitgebrachten" Kindern des anderen.

Es sind häufig konfliktreiche Situationen, die viel Kraft kosten. Durch eine Aufstellung können sich die Hintergründe dieser Störungen zeigen.

Es zeigt sich auch, was es braucht, damit jeder dem ihm gemäßen Platz einnehmen kann, um so ein harmonisches Miteinander zu ermöglichen.

Lächelndes Kind

Wir sind komplexe Wesen, und der Körper erinnert sich an alles. Manchmal zeigt sich auch eine Art unbewusster „Selbstbestrafung“ nach einer oder mehrerer Abtreibungen, die das Empfangen eines weiteren späteren Wunschkindes „verbietet,“ als hätte man kein Recht mehr darauf.

Auch frühere ungut gelöste Partnerschaften können eine Rolle spielen, ebenso wie eigene biographische Traumata.

Die nicht gelebte, abgespaltene Trauer um ein oder mehrere fehlgeborene Kinder kann ebenso ein Hindernis sein, auch und gerade bei durch Invitro gezeugten und später eingesetzten Embryonen, die wieder absterben.

Wir schauen uns vorsichtig und behutsam mit viel Feingefühl an, was sich zeigt und daraus ergeben sich weitere hilfreiche Schritte und systemische Klärungen.

 

Sei realistisch und plane ein Wunder 😊

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